Wie sieht Dubai in 20 Jahren aus? Das werden wohl die Einheimischen selbst kaum beantworten können. Richtig ist, dass die Küstenregion des Emirates anders aussehen wird als heute. Gründe dafür sind schnell gefunden. Potente Geldgeber bauen in Meeresnähe das ein oder andere Luxushotel und verändern – wenn es sein muss – auch gern mal den Strandstreifen. Für das Jumeirah Beach Hotel beispielsweise wurde sogar am Strand ein eigener kleiner Hafen implementiert, damit die Schönen und Reichen einen direkten Zugang über den Wasserweg haben. Ganz billig ist so viel Luxus allerdings nicht. Sechs Nächte im Jumeirah kosten trotz Frühbucher-Rabatt immerhin 1.300 Euro pro Person.
Tourismus, Fußball und Luxus
Warum ausgerechnet Dubai der Ort ist, an dem gegenwärtig immer noch die meisten Luxushotels stehen, lässt sich einfach erklären. Das Wüstenemirat hat sonst nicht viel, dass es seinen Touristen anbieten könnte. Keine besonderen Kulturgüter, wie sie im alten Europa über Jahrtausende gewachsen sind, keine atemberaubende Landschaft, wie sie in Nord- und Südamerika zu finden ist. Dubai hat dafür eine Wettergarantie. Also der richtige Ort für Menschen, die es heiß mögen. Außerdem hat Dubai Geld. Die Scheichs, die im Emirat leben, suchen sich allmählich neue Einnahmequellen. Denn der Stoff, der sie reich gemacht hat, neigt sich langsam dem Ende. Die Rede ist natürlich von Erdöl. Deshalb bauen sie mit ihrem Geld jetzt entweder Fußballvereine in Europa auf und pumpen Millionen in den Verein oder aber sie verleihen Orten wie Dubai ein ganz besonderes Flair, indem dort Luxushotels entstehen. Das zieht Menschen an, die es spektakulär mögen. Und die Rechnung geht auf. Die Leute fühle sich im Emirat wohl und sind von der Architektur überzeugt. Informationen über Luxushotels Dubais findet man auf vielen Blogs, so sehr sind auch die Europäer von den Bauwerken im Persischen Golf beeindruckt.
Noch kein Widerstand aus der Bevölkerung
Noch akzeptieren die Menschen in Dubai die raschen Veränderungen ihrer Insel. Ob das auf alle Ewigkeit so bleiben wird, ist jedoch fraglich. Denn je mehr Hotels in Meeresnähe entstehen, desto mehr werden Bauplaner auch in den natürlich entstandenen Uferstreifen eingreifen und Veränderungen vornehmen. Es ist sogar denkbar, dass das Ufer für Touristen, die nicht in einem der Meereshotels gastieren, komplett gesperrt würde.


